Equipe Nürnberger Versicherung Trixis Radgeschichten

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Trixis Olympiatagebuch (3): Nach der Streckenbesichtigung zur Eröffnungsfeier (09.08.2008)

Am Donnerstag war Streckenbesichtigung, der Kurs war erstmals abgesperrt und somit konnten wir uns die Runde genau anschauen. Den Anfangsteil durch die Stadt haben wir weggelassen und haben uns die Runde an der chinesischen Mauer angeschaut. Es ist sehr anspruchsvoll, vor allem wenn man dann da nach 80km an die Runde kommt und noch zweimal über den Berg muss. Das Klima macht das alles natürlich noch viel schwerer. Ich hoffe, wir kommen damit zurecht!

Die Eröffnungsfeier gestern Abend war gigantisch! Wir hatten offizielle Eintrittskarten bekommen, so dass wir ins Stadion gehen konnten, wann wir wollten. Für den Weg dorthin hatten wir uns bei einem von den deutschen Männern ein kleines Klapprad ausgeliehen: Judith hat das Fahren übernommen, und ich hab mich auf den Gepäckträger gestellt. Und so sind wir dann zum Olympiastadion geheizt! ;-) Von den chinesischen Mitarbeitern rund ums Stadion haben wir so einige lustige Blicke bekommen.

Dann begann die Eröffnungsfeier - eine Wahnsinnsshow! Alles war bis ins kleinste Detail abgestimmt. Tausende Menschen, eine unglaubliche Choreographie, Licht, Feuerwerk... – einfach der Hammer! Den ganzen Einmarsch von den Ländern konnten wir uns aber nicht mehr anschauen, denn das hat noch mal weitere zwei Stunden gedauert, und wir stehen ja unmittelbar vor unserem Wettkampf. Aber ein tolles Erlebnis war es auch so!!!

 

 

Trixis Olympia-Tagebuch (2): Wetter, Smog und chinesische Ordnungsliebe (08.08.2008)

Noch zwei Mal schlafen und dann geht’s los. Morgen (Samstag) Nachmittag werde ich ein letztes Mal trainieren gehen. Nachmittags deshalb, weil auch das Rennen am Nachmittag ist. Dann kann man den Körper schon ein wenig an den Rhythmus gewöhnen. Danach gibt es dann noch eine leichte Massage.

Und dann werden wir uns im TV das Männerrennen ansehen. Da kann man dann schon mal schauen wie es so laufen könnte. Die Strecken sind ja identisch, auch wenn die Männer ein paar Runden mehr fahren müssen.

Eine Renntaktik gibt es übrigens noch nicht. "Treten und Drehzahl" wird wohl das Motto lauten. Mit nur drei Fahrerinnen pro Team wird es ohnehin sehr schwer fallen, das Rennen zu kontrollieren.

Was natürlich auch eine große Rolle spielen wird, sind die äußeren Bedingungen. Wie ja wohl auch in Deutschland zu lesen ist, ist der Smog hier wirklich gewaltig. Man merkt’s beim Atmen und auch die Augen brennen. Aber selbst, wenn sich das am Sonntag ändern sollte (immerhin wird ja versucht, mit Fahrverboten dagegenzuwirken), haben wir hier immer noch extreme Temperaturen, die das ganze nicht einfacher machen. Wir hatten hier schon mehrere Trainingstage mit 40 Grad. Aber die Bedingungen sind ja für alle gleich... ;-)

Noch eine kleine Anekdote am Rande: Die Sicherheitsvorkehrungen hier sind der Wahnsinn. Am ersten Tag waren wir zum Training draußen in der Stadt und wollten mit dem Rad wieder zurück ins olympische Dorf. Es gibt ein paar Eingänge rund um das Dorf - nur hineingelassen hat man uns mit unseren Rädern an keinem. Statt dessen wurden wir bloß von einem Eingang zum nächsten geschickt. Die chinesischen Ordner machen das, was ihnen gesagt wird und an Rad fahrende Sportler hatte wohl im Vorfeld keiner gedacht. Man braucht dann gar nicht anzufangen, mit denen zu diskutieren – wenn denen gesagt wurde, mit Rad werde keiner hereingelassen, dann kommt auch keiner so rein. Schließlich sagte man uns, wir sollten die Räder einfach ins Auto packen, dann würde es schon irgendwie gehen... ;-)

 

 

Trixis Olympia-Tagebuch (1): erste Eindrücke aus Peking (07.08.2008)

Sooooo, nach laaaanger Zeit nutze ich mal wieder die Gelegenheit, hier etwas in mein Tagebuch zu schreiben. Olympia in Peking ist doch dafür ein ganz guter Anlass! Ab und an werde ich euch hier also mit ein paar Neuigkeiten versorgen…

Am Freitag, den 01. August sind wir nach langer und anstrengender Reise in Peking angekommen. Die reine Flugzeit dauerte ca. zehn Stunden, aber wir hatten es ganz bequem, da wir dank business-class unsere Sitze so ausklappen konnten, dass wir liegen und halbwegs schlafen konnten.

Dann waren wir in Peking. Der Check-In in das gewaltige olympische Dorf hat zwar eine Weile gedauert, da noch Athletenpässe für uns angefertigt werden mussten, aber ansonsten ist hier alles sogar noch etwas besser organisiert als vor vier Jahren in Athen. Die Chinesen sind wirklich perfekt: Wenn man irgendein Problem hat, z.B. einen Defekt im Zimmer, dann dauert es keine Stunde und mindestens drei Personen sind zur Stelle.

Am Anfang war das Dorf noch relativ leer und übersichtlich, aber nun - einen Tag vor der Eröffnungsfeier - ist es wirklich sehr voll geworden. Ich wohne übrigens in einem 6-Personen-Appartment mit Judith, Hanka und einer Masseurin von den Sprintern.

Beim Essen lassen wir uns immer besonders viel Zeit. Es gibt eine riesige Mensa die die Ausmaße von zwei Fußballplätzen hat (wenn das mal reicht…). Und wir kommen uns immer ein bisschen wie im Kino vor, denn wen man hier alles trifft, ist schon aufregend: angefangen bei den deutschen Stars über den Wimbledonsieger Rafael Nadal oder die ganzen Basketballer, die allein mit ihrer Körpergröße alles überragen.

Das Essensangebot in der Mensa ist überwältigend. Hier gibt es einfach alles! Für jede Nation. Von asiatisch, bis italienisch - und sogar McDonalds (wo wir aber natürlich NIE hingehen ;-)

Achso, Rad gefahren wird hier aber natürlich auch. Gleich geht es auf die Rennstrecke, denn heute ist offizieller Trainingstag, wo also die Straßen für den Verkehr gesperrt sind. Und in drei Tagen ist schon unser Rennen. Drückt uns die Daumen!

 

 

Teamtreff (04.12.2006)

Hallo, nun kommt seit langem mal wieder ein Eintrag von der schreibfaulen Trixi.
Vom 22.-27.11. hat sich unser neues Team in Nürnberg für ein paar Pressetage und anschließendem "Teambuilding"-Ausflug in den österreichischen Bergen getroffen.
In Nürnberg standen ein paar Termine mit Sponsoren auf dem Programm, business- Schulungen, Essen in der Nürnberger, Klettern im Sportcenter.... viel, doch alles in einem guten Rahmen.
Was nicht auf dem Programm war, Karaoke Wettbewerb und der Club danach... ;-).
So habe ich die meisten ja noch gar nicht gesehen, es sind dort alle total "abgedreht?" und haben die Beine schwingen lassen. Klasse!
Sonntag ging es dann nach Österreich "leicht" übermüdet in die Berge zum Teambuilding-Lehrgang. Haben es sogar noch geschafft, eine Wanderung auf die Beine zu stellen, die Gegend war einfach super zum wandern!
Montag mussten wir dann auf einen nahegelegenen Gletscher zum Skifahren, denn überall sonst sah es eher schlecht aus mit Schnee. Der Gletscher war zwar nicht sehr groß, doch für die 3 Tage, die wir da waren, doch optimal zum Skifahren und es wurde nicht langweilig. Da wir eine Hütte mit Selbstverpflegung hatten, mussten wir uns etwas einfallen lassen, da konnte jeder seine Kochkünste mal auspacken ;-)
Die Tage waren wirklich super zum kennenlernen, denn wir haben ja ein paar neue Fahrerinnen im Team, somit war das Zusammentreffen von uns einfach eine gute Gelegenheit dafür!
Trixa

 

 

WM-Silber! (23.09.2006)

Einfach krass - ich möchte mich bei der gesamten Mannschaft bedanken!!! Ich bin einfach überwältigt und finde gerade gar keine Worte.
So viel aber zumindest auf die Schnelle...

 

 

Trixis Thüringen-Tagebuch - 5. und letzter Eintrag (22.07.2006)

Hallo zusammen,
ich melde mich heute zum letzten Mal von der Thüringen-Rundfahrt. Es gibt zwar morgen noch die schwere Abschlussetappe, aber danach muss ich mich direkt ins Auto setzen. Mit Ziel Dänemark und Schweden. Zeit zum Schreiben bleibt dann leider nicht mehr. Schade eigentlich, denn das Ganze hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht habe ich in der nächsten Saison ja noch mal die Möglichkeit für radsportnews.com von einer Rundfahrt aus zu berichten. Wir starten in der nächsten Woche bei zwei Rennen in Skandinavien. Freitag ist in Schweden der Weltcup und Sonntag die Premiere in der Weltcupserie mit einem Mannschaftszeitfahren im dänischen Aarhus.
Heute Morgen hatten wir ein sehr schweres Einzelzeitfahren in Schmölln. 18,7 km auf einem sehr welligen Kurs. Da gab es kaum einen Abschnitt, an dem man mal richtig Luft holen konnte. Ich habe wirklich alles gegeben. Meine Zimmerpartnerin Anke Wichmann, die bereits früh ran musste, saß bei unserem Sportlichen Leiter Jens Zemke hinter mir im Auto. Sie hat mir ständig über Funk Tipps gegeben. Insbesondere über die Streckenführung und auch über die Straßenverhältnisse. Das hat mir sehr geholfen. Auch, dass meine Begleiter mich ständig angefeuert haben. Anke hat sich sogar aus dem Fenster gelehnt und geschrieen, was das Zeug hielt.
Im Ziel hat sie mir dann erzählt, dass sie beinahe eine Herzattacke bekommen hat, weil ich angeblich so Kamikaze-mäßig unterwegs war. ;-) Selber habe ich das gar nicht so gesehen. Es geht ja schließlich auch um wichtige Sekunden im Kampf um das Gelbe Trikot. Also treten, treten, treten? Wer bremst, verliert!
Erstaunt war ich über den Tagessieg der Gesamtleaderin Nicole Cooke. Im Radsport kennt man ja den Spruch, dass das Gelbe Trikot einen im Zeitfahren beflügeln kann. Das war heute auch so. Cooke gehört auch zu den guten Zeitfahrerinnen und heute hatte sie einfach den besten Tag erwischt, vielleicht auch wegen dem Gelben?
Jetzt sitzen wir gerade beim Pasta-Essen in einem Hotel in Schmölln. Danach suchen wir uns einen Platz im Schatten, um uns noch mal auf die schwere Etappe am späten Nachmittag vorzubereiten. Beim Zeitfahren heute habe ich den sechsten Platz belegt. Mehr war beim Kampf gegen die Uhr nicht drin. Ich bin volle Pulle Anschlag gefahren. Im Gesamtklassement liege ich nun so um die anderthalb Minuten hinter Cooke.
Damit gebe ich mich aber nicht zufrieden. Attacke ist angesagt!!! Mal sehen, wie ich nachher an den Start rolle. Bin noch ziemlich breit vom Treten. Wir haben es noch nicht aufgegeben und werden noch mal alles probieren. Selbst die morgige Schlussetappe hat es noch mal richtig in sich. 112 km mit fünf (!) Bergwertungen. Da ist nix mit ausrollen wie bei der Männer-Tour am letzten Tag nach Paris?;-)
Hier geht?s auch morgen richtig zur Sache und so wie die Mädels hier Gas geben, kann ich mir vorstellen, dass von restlichen 66 Starterinnen vielleicht noch die Hälfte im Zielort Zeulenroda ankommt.
Also, vielen Dank fürs Lesen! Und hoffentlich bis bald,
Eure Trixi

 

 

Tagebucheintrag #4 von der Thüringen-Rundfahrt (21.07.2006)

Tach auch,
eines vorweg. Heute gibt es keine Schimpferei über das Wetter. Es war zwar wieder sehr heiß, aber gleich zu Beginn gab es einen netten Regenguss und manchmal kamen heute ein paar Wolken auf.
Der Tag begann und endete heute mit zwei recht lustigen Sachen. Den ersten Lacher hatten wir auf dem Weg zum Start in Schmölln. Da hat uns Jens Zemke, unser Sportlicher Leiter, von seinem besonderen Duscherlebnis an diesem Tag erzählt. Gleich am morgen ist Jens noch schlaftrunken unter die Dusche gesprungen. Dort hat er gemerkt, dass sein Duschgel alle war. Er hat dann seinen Zimmergenossen, unseren Mechaniker Alex Ritze, gefragt. Dieser bot ihm eine Duschprobe an, so wie sie immer in den Badezimmern der Hotels herumliegen und die man gerne mitgehen lässt.
Und nach einem Griff in dessen Kulturbeutel nach dieser besagten Duschprobe begann dann der große Aufschrei. Statt der erwarteten Reinigung mit einem seifeähnlichen Körperreinigungsmittel hat unser ?Jensi? dann eine Probe mit Mundwasser italienischer Herkunft erwischt. Wir alle konnten uns vor Lachen kaum halten bei der Vorstellung, dass selbst auf seiner ?zarten Rennfahrerhaut? dieses Einschäumen eine etwas mehr als erfrischende Wirkung hatte?
Der zweite Lacher kam dann bei der abendlichen Massage. Ich räkelte mich ziemlich fertig von den heutigen Anstrengungen auf unserer Massagebank und unsere Physiotherapeutin Julia hatte gerade mit dem Massieren begonnen, da brach die mobile Pritsche ein und ich lag schön eingeölt aufm Boden. Zum Glück ist nix passiert, außer, dass ich von den heutigen Lachattacken Muskelkater in den Wangen habe? ;-)
Sportlich gesehen war das heute eine seltsame Etappe. Schon früh ging eine Gruppe von 8 Mädels. Keiner im Feld hätte damit gerechnet, dass die Spitze bis nach Gera durchkommt. Doch auch der Frauenradsport hat mal wieder bewiesen, dass man keine Fahrerin unterschätzen darf. Das gilt nicht nur für die Männer bei der Tour de France. Da passiert ja ständig was Neues und Unvorhergesehenes in Sachen Etappensiege und Wechsel des Gelben Trikots.
Nun denn, nach der verpassten Chance auf einen Etappensieg ging es zum Schluss nur für uns darum, dass wir (und insbesondere ich) keine Zeit im Gesamtklassement verlieren. Da haben alle Mädels, die um den Gesamtsieg fahren können, im Finale nichts anbrennen lassen. Letztendlich sind alle, die vorne platziert sind, in der gleichen großen Gruppe ins Ziel gefahren.
Das ist so, wie wenn zwei Fußballmannschaften bei der letzten WM in der Verlängerung sind und beide warten auf das Elfmeterschießen. Denn Samstag ist ein ganz heißer Tag. Am Morgen geht?s schon beim Einzelzeitfahren richtig zur Sache und am Nachmittag steht ein Rennen über 74 Kilometer mit vier schweren Bergrunden an. Da wird eine Vorentscheidung auf den Gesamtsieg fallen. Und alle Favoritinnen schonen sich natürlich für diesen Auftritt.
Wie immer freue ich mich jetzt auf das Abendessen. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf krieg ich bei dieser Hitze meist nichts runter an fester Nahrung. Aber nach einer Weile meldet sich dein Magen dann wieder und dann ist der Appetit riesig.
Also, ich geh jetzt mal zum Buffet! Drückt mir und der Equipe Nürnberger Versicherung die Daumen! Denn morgen ist ein besonders anstrengender Tag. Würde ja gerne mal schreiben, dass ich gerade das Gelbe Trikot anhabe. Aber das wird gaaaaanz schwer. Aber nichts ist unmöglich, auch nicht im Frauenradsport?;-)
Bis denne, Trixi

 

 

Trixi Thüringen-Tagebuch-Eintrag #3 vom 20. Juli 2006 (20.07.2006)

Hallo zusammen,
ich melde mich nun von Tag 3 der Thüringen-Rundfahrt. Noch bevor es heute losging bekamen wir schon den ersten moralischen Dämpfer. Kaum saßen wir im Auto unseres Sportlichen Leiters Jens Zemke auf dem Weg zum Start in Greiz, da kam schon die erste Wettermeldung im Radio. Der Sprecher fand seine Witze auch noch lustig. Rekordhitze mit mindestens 38 Grad Celsius und der dringende Aufruf an die Bevölkerung, möglichst auf Sport unter freiem Himmel zu verzichten. Am besten sollten die Bewohner Thüringens gar nicht erst aus dem Haus gehen. Allenfalls ins Schwimmbad, um sich abzukühlen. Wie witzig! Wir Mädels haben uns im Auto bloß blöd angeglotzt. Was soll man auch schon dazu sagen, wenn man weiß, dass man die nächsten Stunden auf kochenden Asphaltstraßen unterwegs ist. Ist ja unser Job?
Doch solch eine Hitze habe ich selten erlebt. Im Ziel war ich ganz schön im Tee! Ich überwintere zwar jedes Jahr in Australien und genieße den Sommer dort unten. Doch zum Glück kann ich mir meine Trainingszeiten dort einteilen. Dann geht es frühmorgens um sechs aufs Rad und man kommt vor der Gluthitze nach Hause. Hier steht man hingegen an der Startlinie wenn gerade der Planet da oben in seinem Zenit steht? Und das die Herkunft nicht entscheidend für die Leistungsfähig bei diesen Temperaturen ist, zeigte meine Equipe-Kollegin Kate Bates aus Australien. Sie ging schon durch eine Sommergrippe geschwächt ins Rennen und musste heute an der Verpflegungskontrolle entkräftet aufgeben.
Meine Kollegin Tina Liebig, die mit mir zusammen in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel kam, meinte nur nachher, dass sie sich mehrmals wie im Delirium gefühlt hatte und keine klaren Gedanken fassen konnte während des Rennens. Da war sie wohl nicht alleine im Peloton ? bei gefühlten 50 Grad im Schatten?
Sorry, das musste noch mal raus. Ab jetzt wird auch nicht mehr über das perfekte Sommerwetter geschimpft. Versprochen!
Im Gegensatz zu gestern ging es heute schon ziemlich früh mit Attacken los. Wie immer von Ina-Yoko. Dann folgten die Angriffe im ständigen Wechsel. An der letzten Bergwertung rund 30 Kilometer vor dem Ziel ging eine 14-köpfige Gruppe mit Tina und mir. Schnell hatten wir anderthalb Minuten Vorsprung. Die letzten 15 Kilometer hagelte es nur so Attacken und schließlich hatten Nicole Cooke und Zulfia Zabirova das Glück, sich entscheidend absetzen zu können. Im Ziel habe ich mich erst Mal in den Schatten gesetzt und überlegt, warum ich mir die Sch? hier überhaupt antue. ;-)
Jetzt, frisch geduscht und von Equipe-Physiotherapeutin Jules heilenden Händen gesundgeknetet, sieht die Welt schon wieder besser aus. Die Rundfahrt dauert noch bis Sonntag und trotz des Zeitabstands (Cooke hat 50 Sekunden Vorsprung vor mir?) kann noch viel passieren. Dafür ist diese Thüringen-Rundfahrt bekannt. Und schließlich wollen wir unseren Sponsor, die Nürnberger Versicherungsgruppe, noch etwas besser präsentieren!
So, ich muss jetzt Schluss machen, denn bei den 80 ausgehungerten Mädels hier, möchte ich mein Ticket zum Buffet nicht verpassen?
Bis morgen,
Trixi

 

 

Thüringen-Rundfahrt-Tagebucheintrag #2 vom 19. Juli 2006 (19.07.2006)

Sonnige Grüße aus Thüringen erst einmal,
war das heute eine Hitzeschlacht!!! Durchschnittstemperatur 36 Grad, noch Fragen? Während die Männer bei der Tour (wie ich eben mit viel Respekt noch gesehen habe) richtig gefightet haben ? sind wir heute den ersten richtigen Tagesabschnitt etwas gemächlicher angegangen. Alle Teams hatten mächtig Respekt vor der Hitze. Das hat man auch im Finale gemerkt. Alle Favoritinnen haben sich bis zum Ende geschont, danach sind alle noch recht frisch in den letzten Berganstieg gegangen und am Ende kam es zu einem Spurt von ungefähr 30 Mädels. Ich habe für Oenone Wood angefahren, sie ist letztendlich auf Rang vier gesprintet. Was eigentlich nicht schlecht ist. Aber das war für sie bestimmt erst der Anfang. Sie ist noch nicht richtig in Form, aber das wird sich schon noch ändern in den nächsten Tagen.
Überrascht hat mich wirklich, dass es zu Anfang so ruhig war. Was untypisch für die Thüringen-Rundfahrt ist. Normalerweise geht direkt die Post ab. Aber keine Angst, das wird sich mit Sicherheit ändern?
Auf jeden Fall hatte ich heute ein paar Mal die Möglichkeit auf einen Plausch mit befreundeten Fahrerinnen. Am Anfang bin ich mit Ina Teutenberg ganz hinten gefahren. Aber lange habe ich es nicht ausgehalten. Von dem vielen Lachen und Reden wäre mir sonst der Mund ausgetrocknet.
Witzig war heute, dass die Chinesinnen alle mit Ärmlingen gefahren sind. Angeblich, so hat es mir eine Kollegin während der Etappe erzählt, gilt es im Reich der Mitte als unschick, braun zu werden. Puuh! Glauben kann ich das nicht gerade, und verstehen erst recht nicht bei dieser Hitze hier?
Ansonsten war das Renngeschehen heute eher etwas langweilig. Es gab nur eine richtige Attacke bis zum Finale von einer Italienerin. Nicht, dass ich mir das Gegenteil gewünscht hätte, aber den ganzen Tag ruhig im Feld zu sitzen ist dann auch nicht so das Ding vieler Mädels. Deswegen haben wir auch gegen Ende des Rennens noch Mal richtig attackiert. Und dann wurde es auch direkt spannend, da dann mehrere Teams attackierten.
Morgen wird wieder ein schwerer Tag und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir noch einmal einen solch ruhigen Tag erleben werden. Hier ist die komplette Weltelite am Start, alle Favoritinnen liegen seit dem Prolog sehr nah zusammen. Das verspricht Spannung und auch Stress in den nächsten Tagen?;-)
Jetzt lege ich mich erst ein Mal bei unserer Julia auf die Pritsche. Und wenn es nicht zu spät wird, werde ich mir an der Bar noch ein paar Kohlenhydrate in Form eines frisch gezapften Thüringen Pils genehmigen. Das habe ich mir nach dem ?heißen? Arbeitstag auch verdient?
Bis morgen, Eure Trixi

 

 

Trixi's Tagebucheinträge auf www.radsportnews.com / 18. Juli 2006 (19.07.2006)

Hallo zusammen, ich freue mich, in den nächsten Tagen den Lesern von radsportnews.com von der Thüringen-Rundfahrt zu berichten. Heute Abend ist der Prolog, ein Einzelzeitfahren über 3 km, und gleich im Anschluss findet in Zeulenroda ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Stiftung von Amy Gillett statt. Deswegen nutze ich diesen schönen Sommermorgen, um ein paar Zeilen zu schreiben, da ich wohl nach Prolog und Konzert nicht mehr dazu kommen werde. Ab morgen melde ich mich dann immer nach dem Abendessen und werfe auch einen kurzen Blick auf das sportliche Geschehen.
Denn bis wir erst ein Mal in die Pedale treten können, stand und steht hier alles im Zeichen der im letzten Jahr tödlich verunglückten Australierin Amy Gillett. Gestern Abend gab es im Seehotel Zeulenroda, dort wo alle Mannschaften untergebracht sind, einen großen Empfang. Sogar Amy Gilletts Eltern waren auf Einladung von Rundfahrt-Organisator Christian Bergemann nach Thüringen gereist. Als Australien-Fan verbringe ich den Winter meist im sommerlichen Downunder. Dadurch kenne ich viele Australierinnen und dementsprechend hoch ist das Mitgefühl.
Es ist einfach unglaublich, was für eine Solidarität im Frauenradsport entstanden ist. Wir waren zwar schon immer eine große Familie unter all den Mädels, aber die Ereignisse vor 12 Monaten haben uns doch alle noch enger zusammengeschweißt ? und auch nachdenklicher gemacht. Wenn man trainiert und Rennen fährt über die Saison hinweg, dann macht man sich keine Gedanken über das eigene Tun. Doch an so einem Abend wird einem doch knallhart bewusst, dass man doch das eine oder andere Mal haarscharf an einem Unfall vorbeischrammt.
Demnach erlebten wir alle einen bewegenden, nachdenklichen und traurigen Abend mit jeder Menge Reden von Politikern und Funktionären. Sogar der australische Botschafter war eigens angereist. Und so viele Pressefotografen und Kamerateams habe ich bei der Thüringen-Rundfahrt auch noch nie gesehen?
Auf jeden Fall sind wir alle froh, dass heute Abend der Startschuss endlich fällt. Dann geht?s los. Man spürt im Fahrerhotel, dass alle Mädels heiß auf den Startschuss sind. Erst dann können wir alle mit den schrecklichen Geschehnissen des letzten Jahres abschließen. Ich meine nicht vergessen, das nicht, aber das Leben muss weiter gehen und wir alle werden Amy Gillett auch in Zukunft in unseren Herzen haben.
Ansonsten freue ich mich riesig auf die Thüringen-Rundfahrt. Es gibt kaum eine schönere Rundfahrt für uns. Perfekte Organisation, gutes Essen und alle schlafen in einem Hotel, da die Etappenstädte alle in Reichweite liegen. Bereits beim Frühstück trifft man alle Teams im großen Speisesaal auf ein kurzes Schwätzchen mit alten und vielleicht auch neuen Teamgefährtinnen. Ein wenig vermissen werde ich hier Judith Arndt. Mit ihr und Ina Teutenberg hat man immer was zu lachen. Judith kann aufgrund einer Sommergrippe nicht starten. Judith, Wir wünschen Dir gute Besserung!
So, jetzt werde ich noch ein bisschen auf der Rolle trainieren und mich langsam dann auf den Prolog vorbereiten. Wir haben uns bei dem großen Saisonhighlight einiges vorgenommen. In den vergangenen Jahren war immer eine Nürnberger-Fahrerin nah an einem Gesamtsieg dran. Vielleicht klappt es ja jetzt, wir werden sehen. Die Konkurrenz ist in den letzten Jahren immer stärker geworden. Das macht es zwar sehr schwierig für unsere Equipe, doch auf der anderen Seite ist für Spannung hier auf den Straßen gesorgt.
So, drückt uns allen die Daumen, dass wir eine unfallfreie Rundfahrt erleben!
Bis morgen, Trixi

 

 

Von Motorrad angefahren... (13.05.2006)

Zweiter Platz heute auf der Etappe, wurde aber unterwegs vom Motorradfahrer umgefahren, Knie ist ziemlich schlimm. Mal schauen, wie es morgen aussieht.
Grüße, Trix

 

 

Nach 2001 wieder auf dem Podium bei dem Weltcuprennen - Flech Wallone (21.04.2006)

Nach 2001 konnte ich wieder auf einen Podiumsplatz bei dem Weltcuprennen bei Felch Wallone fahren. Nicole Cook die auch schon im letzten Jahr nicht zu schlagen war, konnte das Rennen wieder "abschiessen" ;-) Judith die im letzten Jahr noch 3 war, wird diesmal 2!
Nun sind es nur 3 Tage bis zum naechsten Weltcuprennen das in Bern sein wird und zum ersten mal strattfindet. Judith ,Anke und ich sind nun fuer 2 Tage in Freiburg, da es sich nicht gelohnt hat nocheinmal nach hause zu fahren. So konnten wir hier 2 Tage etwas Ruhe machen mit ein wenig Training. Und heute starten wir dann schon wieder nach Bern.
Schone Gruesse,
Trixa

 

 

Start in die neue Saison 2006 (17.02.2006)

Nach einer Trainingspause nach der Weltmeisterschaft im September, habe ich nun meine Vorbereitungen für die neue Saison beendet. Da ich seit Oktober in Australien bin, hatte ich eine optimale Grundlagen für mein Training da hier fast immer das Wetter stimmt.
Katherine Bates und Oenone Wood sind schon seit seit Januar wieder im Renngeschehen, Katherine wurde Mitte Januar in Adeleide australische Meisterin das heisst Sie ist sehr fit ;-) ! Ich freue mich schon mit den beiden in meine ersten Rennen hier in Melbourne zu gehen. Denke die ersten Rennen werden schwer da die Australier schon so fit sind, aber ich hoffe dass ich den beiden wenigstens eine kleine Hilfe bin, es wird wehtun ... ;-)
In 3 Tagen kommt der Rest unserer Mannschaft (ein paar Tage früher als sonst um sich an Hitze und Zeitumstellung zu gewöhnen).
Vom 21.2. -23.2. ist dann unsere erste kleine Rundfahrt in Geelong. Am 26.2. ist schon der erste Weltcup. Danach geht es noch eine Woche nach Neuseeland fuer eine Rundfahrt und den 2. Weltcup der Saison.

Toddler ;-)

 

 

Guter Saisonabschluss - Urlaub in Australien (18.10.2005)


Unser Saisonabschluss war wieder einmal perfekt. Mit Regina Schleicher konnten wir zum 2. Mal den Weltmeistertitel nach Deutschland holen. Das heißt auch zur Equipe Nürnberger. Durch ?perfektes Teamwork? konnte Regina an diesem Tag einmal mehr beweisen dass sie die schnellste ist, wie schon so oft in diesem Jahr.
Am darauf folgenden Mittwoch konnte ich seit langem meinen Geburtstag mal wieder zu Hause feiern. Mit ein paar Freunden hatte ich eine wirklich schöne, kleine Feier.
Mein letztes Rennen war dann die Deutsche Bergmeisterschaft in Blumberg am 2. Oktober. Bei 7 Grad und strömendem Regen, was wirklich sehr unangenehm war, konnte ich mich vom Feld absetzen und das Rennen für mich entscheiden. Ich denke das war ein guter Abschluss.
4 Tage später ging es dann in die Sonne Australien?s. Ich geniesse es wieder hier zu sein und Urlaub zu machen. Es ist Frühling und das Wetter wird von Tag zu Tag besser so dass man nun langsam das Bodyboard raus holen kann.

Trixi

 

 

Letzte Vorbereitungen für die WM (13.09.2005)

Nachdem wir beim Weltcup-Finale in Nürnberg den Gesamtweltcup endgültig nach Nürnberg gebracht haben, laufen nun die Vorbereitungen für die WM in Madrid.
Am Montag ging es für uns in die Toskana. Mit dicken Beinen vom Vortag und wie die Ölsardinen im Auto sitzend, erreichten wir nach 9 Stunden unser Ziel.
Vom 13.09.-18.09 steht nun für uns der "Giro della Toscana" an. Am Dienstag geht es mit einem Prolog los, am Sonntag Ziel in Florenz. Ich werde jedoch am Freitag schon aussteigen und in Vorbereitung auf das WM-Einzelzeitfahren am 21.09., ein bis zwei Tage hier trainieren.
Sonntagmorgen geht's dann nach Madrid.

 

 

Paarzeitfahren in Buehl 30.7.05 (31.07.2005)

Weltmeisterin Judith Arndt und Trixi Worrack aus dem deutschen Frauenprofirennstall Equipe Nürnberger Versicherung haben das internationale Paarzeitfahren Luk-Challenge im badischen Bühl gewonnen. Die beiden Erstplatzierten der deutschen Zeitfahrmeisterschaften von Schweinfurt Ende Juni bewiesen auch im Kreise der weltbesten Fahrerinnen in dieser Disziplin ihre Stärke. Beim 31,8 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr setzte sich das Nürnberger-Duo aus Leipzig und Cottbus mit einem Vorsprung von 14 Sekunden vor dem schwedisch-niederländischen Team Susanne Ljungskog und Mirjam Melchers (Buitenpoort-Flexpoint) durch. Auf den dritten Rang fuhren die beiden Neuseeländerinnen Sarah Ulmer und Melissa Holt, die nach drei Runden mit einem Rückstand von 40 Sekunden über die Ziellinie fuhren. Die beiden australischen Nürnberger-Profis Oenone Wood und Olivia Gollan belegten den achten Rang.
?Das war ein sehr schweres Rennen?, so die 29-jährige Vize-Weltmeisterin im Zeitfahren, die im vergangenen Jahr an gleicher Stelle mit Petra Roßner den zweiten Platz belegte. ?Zum Glück hatte ich heute eine starke Partnerin, die mich richtig mitgerissen hat.? Das erfolgreiche Nürnberger-Duett ging als letztes von zehn Teams auf den 10,6 Kilometer langen Kurs der diesjährigen Luk-Challenge und fuhr in jeder Runde mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 46,64 km/h Bestzeit vor den Teams Ljungskog/Melchers und Ulmer/Holt. ?Das ist ein toller Sieg. Wir sind bewusst das Rennen langsam angegangen?, freute sich Trixi Worrack bei der Siegerehrung. ?Dadurch, dass wir als letztes Paar auf den Kurs gegangen sind, waren wir immer über die Zwischenzeiten der Konkurrenz informiert. Das hat uns zusätzlich motiviert.?

 

 

Bira ?Rundfahrt, Spanien (14.06.2005)

Zwei Etappensiege und Platz 2 in der Gesamtwertung bei der 1. Kategorie Rundfahrt

Svetlana Bubnikova konnte die 1. Etappe für sich entscheiden und hat sich mit mehr als einer Minute einen guten Vorsprung rausgefahren. Es hatte sich einfach niemand dafür verantwortlich gefühlt ihr nach zu fahren. Die zweite Etappe verlief für uns besser. Judith fuhr auf den zweiten Platz.
Am vorletzten Tag stand am Vormittag ein Bergzeitfahren über 2,8 km an, welches Fabiana Lupirini gewann.
Am Nachmittag folgten 86 Kilometer. Buitenspoort hatte an einem steilen Anstieg attackiert woraus eine 8-er Spitzengruppe entstand. Einige Favoriten fehlten, was wir nun ausnutzen wollten. Zeitweise konnten wir unseren Vorsprung auf knapp 3 Minuten ausbauen. Ins Ziel kamen wir mit 2:30. Ich hatte noch ganz gute Beine und konnte den Spurt gewinnen. Dies brachte mir Platz 2 in der Gesamtwertung.
Die letzte Etappe war vom Profil her nicht ganz so schwer. Trotzdem wollten wir Svetlana Bubnikova müde machen. Judith attackierte immer wieder am Berg aber es gab kein wegkommen, Bubnikova fuhr alles wieder zu.
Ins Ziel kamen wir mit ca. 20 Fahrerinnen. Im Schlussspurt konnte ich meinen Erfolg vom Vortag wiederholen, zum Gesamtsieg reichte es aber leider nicht mehr.
Morgen geht es dann weiter nach Italien wo vom 15. ? 19.06. die Trentino Rundfahrt ansteht.

Trixi

 

 

Sekunden-Krimi am letzten Tag... (25.05.2005)

Tour de L?aude 2005

3 Etappen Siege und Platz 9 konnten wir am vorletzten Tag der Tour schon zu Buche schreiben. Oenone war 3 mal die Schnellste aus dem Feld, ich denke, wir sind von Tag zu Tag staerker und geschlossener mit unserer Mannschaftsleistung geworden, was bei so einer Tour wichtig ist.
Von Platz 15 ging es zwischenzeitlich auf Platz 9, dann wieder 11 fuer mich, doch die ersten 15 lagen in der Gesamtwertung noch dicht zusammen, es war noch alles offen. Es gibt selten eine Tour, in der der letzte Tag der schwerste ist: Zielankunft auf 1500m, ?Station de Ski Donezan?.
Es haben sich wohl einige fuer den letzten Tag ?geschont", ich glaube, jeder
wusste, dass dort noch einmal alles durcheinander gebracht werden kann, was die Gesamtwertung betrifft. Petra, die sich wohl schon ein paar Tage Gedanken gemacht hatte, wie wir es nocheinmal richtig spannend machen koennen, hatte sich die Strecke vom letzten Tag genau angeschaut und einen ?Schlachtplan" gemacht. Ideen, auf die kein anderer kommen wuerde... (Rest der Taktik bleibt geheim) ;-)
Es ist fast aufgegangen... das Glueck lag an diesem Tag nicht wirklich auf unserer Seite, mit 0 Sekunden Rueckstand in der Gesamtwertung wurde es dann Platz 2.
Aber, ?wer nicht wagt, der nicht gewinnt?. Wir ueben weiter ;-)

Schoene Gruesse Trixa W.

 

 

Rundfahrt Sieg (07.05.2005)

Gestern ist die 3 Tage Rundfahrt in Spanien "Castilla Leon" zu Ende gegangen.
Konnten alle 3 Etappen " abschiessen" ;-) Judith hat die erste gewonnen und Regina die beiden anderen.Judith somit auch den Rundfahrt-Sieg. Morgen ist der Welt-Cup ich denke wir sind gut geruestet dafuer!
Danach geht es dann weiter nach Frankreich zur Tour de Laude.

Gruesse Trixa

 

 

Guter Start in die Saison (28.04.2005)

So, hier mache ich endlich mal wieder meine ? Hausaufgaben.?

Da habe ich nun wirklich eine lange Zeit nichts von mir hoeren lassen.
Das ist einfach nicht gut... Dafuer moechte ich mich auch entschuldigen!

Seit Australien sind ja nun schon mehr als 2 Monate vergangen, und die ersten Rennen der Saison waren auch recht gut.
Mitte Maerz waren wir mit dem ganzen Team in der Toskana im Trainingslager und von dort aus ging es zum Weltcup ?Prima vera Rosa?- der erste Weltcup, den ich gewonnen habe.
Unsere Mannschaft hat sich schon super eingespielt auch mit den neuen Fahrerinnen.
So gut sind wir noch nie in die Saison gestartet wie in diesem Jahr. Die Weltcupfuehrung haben wir auch wieder mit Oenone Wood.
Die ersten beiden Bundesliga Rennen konnten wir auch fuer uns entscheiden. In Karbach hat Judith gewonnen und beim zweiten in Queidersbach konnte ich das Rennen fuer mich entscheiden.


Am 3.5. werde ich nach Spanien fliegen dort ist eine 3 Tage Rundfahrt und im Anschluss ein Weltcup.
Von dort aus werden wir nach Frankreich weiter fahren, denn vier Tage nach dem Weltcup in Spanien beginnt die Tour de Laude, die ueber zehn Tage geht.

 

 

Weihnachten im Sommer ;-) (09.01.2005)

So nun weiss ich wie Weihnachten im Sommer ist... ( ganz anders ) .
Schon komisch wenn man Vormittag's noch am Strand war und Abends kommt Santa Claus, schon bissel eigenartig. Silvester habe ich in Sydney an der Habour verbracht das war super ...
In ein paar Wochen faengt die Saison schon wieder an , mitte Februar kommt das Team her nach Melbourne dort werden wir dann unsere erste kleine Rundfahrt fahren und den ersten Welt-cup. Aber davor geht das Team mitte Januar erstmal nach Mallorca ins Trainingslager, ich werde das erste mal seit Jahren nicht auf " Malle" meine Saisonvorbereitung machen ist schon etwas komsich. Aber hier habe ich die gleichen Bedingungen zum trainieren... ;-)
Bis demnaechst ,

Toddler-trix

 

 

Weihnachten... (23.12.2004)

Ich wuensche meinen Freunden, Fans und natuerlich meiner Familie a Merry Christmas !!
Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr !
Viele Gruesse Trixi

 

 

Gruesse aus Sydney... (24.10.2004)

Hallo, lang lang ist es her als ich das letzte mal geschrieben haben . Sorry !
Es war ein klasse Jahr, eigentlich kaum zu beschreiben was wir alles erreicht haben. Rundfahrt-Weltcup -siege... doch das Highlight war die Weltmeisterschaft anfang Oktober! Judith hat ist Weltmeisterin , ihre verdiente Goldmedaille gewonnen die sie meiner Meinung nach, schon bei der Olympiade haette bekommen muessen! Ja und ich denke das hat dann die ganze Sache am Ende der Saison fuer uns alle noch perfekt gemacht. Ich verbringe meinen Urlaub in Sydney, es wird langsam Sommer hier somit kann man schon mal das Wasser testen was noch kalt ist :-).

 

 

Endlich mal wieder da... (09.09.2004)

SORRY , habe mich wirklich lange nicht gemeldet! Tut mir echt leid! Morgen geht es schon wieder los , nach Nürnberg dort wird dann am Sonntag das letzte Weltcup Rennen sein . Danach geht es dann gleich weiter nach Italien , der letzte Test vor der WM . Die ende September ebenfalls in Italien ist .
Also , ich melde mich wieder :-) ! Trixa

 

 

Olympia (19.08.2004)

In den naechten Tagen werden wir Zeit haben um uns hier einiges anzusehen . Morgen beginnen die Bahnwettbewerbe bei denen wir natuerlich versuchen unsere Deutschen als Zuschauer kraeftig zu unterstuetzen . Und auf das Fussballspiel der Frauen sind wir natuerlich auch schon gespannt . Also ich denke wir werden hier noch eine Menge zu tun haben :-) Gruesse , toddler

 

 

Olympische Spiele ! (19.08.2004)

So nun habe ich es endlich geschafft mal online zu gehen um mich zu melden.
Wir sind nun seit knapp einer Woche hier und die Eindruecke von den Spielen sind genial. Das Strassenrennen ist ja super fuer uns gelaufen , ein 2. Platz das kann sich sehen lassen . Wir sind happy! Leider hat es gestern im Zeitfahren nicht so geklappt aber so ist es nun mal im Sport man gewinnt und verliert. Aber das soll und die Stimmung hier nicht verderben. :-)

 

 

Toddler ... (11.08.2004)

Um das Toddler mal zu erklaeren das ist mein spitzname -
( uebersetzung = Kleinkind ):-)

 

 

Kurzes-Trainingscamp auf Malle (11.08.2004)

Nun sind wir fast schon wieder auf der Abreise. Morgen wird unser Flieger ersteinmal zurueck nach Deutschland gehen .Um am Freitag von Frankfurt -nach Athen zu starten . Die Tage hier haben wir in der Hitze gut ueberstanden . Viele gruesse der Toddler :-)

 

 

Abreise - Mallorca (08.08.2004)

Morgen geht es los nach Mallorca , die letzten Vorbereitungen für die Olympiade . Ich hoffe, wir können noch ein paar gute Trainingstage absolvieren .
Am Donnerstagabend geht es dann wieder Richtung Deutschland. Freitag - Flieger nach Athen !

 

 

Krasna Lipa-Tour (12.07.2004)

So, da bin ich wieder im schönen Deutschland.
Die Rundfahrt ist heute zu Ende gegangen - habe gewonnen und bin ganz glücklich drüber :-)
Nun werde ich noch eine Woche hier zu hause trainieren und dann ist die Thüringen Rundfahrt.